Bei der heute beginnenden Plakatierung für die Gemeinderatswahlen werden auch die Unabhängigen Bürger (UB) mit ihren Plakaten in der Pforzheimer Innenstadt und in den Stadtteilen Präsenz zeigen und ihre Werbemittel zahlreich positionieren. Gestern stellten die vier Spitzenkandidaten der seit 1994 im „Kommunalparlament" vertretenen Gruppierung schon einmal ihre Plakate der Öffentlichkeit vor.

(tk). Mit großem Elan und einer ausgewogenen Mischung aus 40 motivierten Kandidatinnen und Kandidaten läuteten die „Unabhängigen Bürger" (UB) am gestrigen Donnerstag ihren Wahlkampf ein. Im Neuen Rathaus stellte sich die 1994 auf Initiative von Mitgliedern verschiedener Bürgervereine gegründete kommunalpolitische Vertretung den Fragen der anwesenden Pressevertreter und präsentierte ihr Programm sowie die Spitzenkandidaten für die Gemeinderatswahl am 7. Juni dieses Jahres.

Erstmals treten die Unabhängigen Bürger mit einer Kandidatenliste in Eutingen an. 13 aktive Bürgerinnen und Bürger aus dem Ortsteil stellen sich zur Wahl. Den ersten Listenplatz nimmt die bisherige Ortschaftsrätin Gunhilde Köhler (Hauswirtschaftsleiterin) ein, gefolgt von Ute Heidl (Orthoptistin, bei einem Augenarzt in der „Sehschule" angestellt), Ingrid Spallek (Fotografin) und Bernhard Conle (Diplom-Betriebwirt). Die Unabhängigen Bürger wollen die Ortsteile stärken, die Ortsverwaltung und den Ortschaftsrat beibehalten.

Wenn schon Ersatzbrennstoffe in einem Kraftwerk mitverbrannt werden, dann darf im Interesse der Bevölkerung die Luftbelastung nicht höher werden als vorher – sie muss im Zuge der technischen Umrüstung eher gesenkt werden. Dies war die zentrale Forderung, die der Chemiker Dr. Thomas Guth bei einer Informationsveranstaltung der Unabhängigen Bürger im Familienzentrum Oststadt erhob.
Diese Forderung sei aber nicht einfach zu verwirklichen, wie Dr. Guth ausführte, denn Heizkraftwerke seien keine Müllverbrennungsanlagen, es fehlten ihnen hierzu entscheidende Komponenten. Das werde insbesondere am Beispiel der Entstickung deutlich: