tk. Innerhalb der Fraktionsgemeinschaft aus Freien Wählern/Unabhängigen Bürgern und LBBH stellen die Unabhängigen Bürger den Antrag, einen Fußgängerüberweg („Zebrastreifen) auf der Vogesenallee zwischen dem westlichen Eingang der Waldorfschule sowie der neu errichteten Turnhalle anzulegen. Wie UB-Mitglied Christoph v. Lettow-Vorbeck erklärte, sei in den letzten Wochen teilweise sogar Polizeipräsenz notwendig gewesen, um die Schülerinnen und Schüler der Waldorfschule sowie des benachbarten Reuchlin-Gymnasiums sicher über die Straße zu bringen, die seit Fertigstellung der Neubauten vor allem in den Morgenstunden und nach Schulschuss die Straße überqueren müssen. Problematisch sei an der derzeitigen Situation, dass die Kinder und Jugendlichen für herannahende Autos kaum zu erkennen seien, da links und rechts parkende Fahrzeuge den Blick auf die wartenden Schülerinnen und Schüler erschweren und der dortige breite Straßenverlauf die PKW-Fahrer dazu verleite, weitaus schneller als die erlaubten 30Km/h zu fahren.

Unabhängige Bürger laden ein

Vortrag zum Thüga-Rückkauf

Gemeinsame Veranstaltung mit Freien Wählern und LBBH

Im Rahmen ihrer neuen Vortragsreihe laden die Unabhängigen Bürger zu einer Informationsveranstaltung über den Rückkauf der Thüga AG am morgigen Mittwoch um 19.30 Uhr ins Café „Bellevue" am Hauptfriedhof ein. Sie konnten hierzu zwei Referenten der Interessengemeinschaft „Energie in Bürgerhand" aus Freiburg gewinnen. Die Fraktionspartner der Unabhängigen Bürger, Freie Wähler und die Liste Bürgerbeteiligungshaushalt, sind Mitveranstalter des Informationsabends.

Die Thüga AG, bislang noch eine 100%igeTochter der EON, steht aus kartellrechtlichen Gründen zum Verkauf an. Dies ist auch für die Energieversorgung in Pforzheim von besonderem Interesse, weil die Thüga sowohl an den Stadtwerken wie an der HKW GmbH Anteile hält; insgesamt ist sie an 110 Stadtwerken in Deutschland beteiligt. Ein Verkauf der Thüga an einen ausländischen Energiekonzern oder einen Finanzinvestor könnte energiepolitisch – auch für Pforzheim – beträchtliche Auswirkungen haben.

Deshalb haben zwei Gruppen von Stadtwerken – an einer davon sind auch die SWP beteiligt – beschlossen, Anteile der Thüga aufzukaufen. Ein weiterer Baustein dieser Sicherungsmaßnahme besteht in der Initiative „Energie in Bürgerhand", die sich zum Ziel gesetzt hat, mit einem Bürgerfonds in Höhe von 100 Mio. Euro ebenfass bei der Thüga einzusteigen. Er soll dazu beitragen, über die Thüga eine umweltfreundliche Energieversorgung aufzubauen. Eckhard Tröger und Beya Stickel werden darüber informieren, wie das Modell aussehen soll und wie weit es bereits gediehen ist.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Antrag auf Einrichtung eines Jugendgemeinderates

In Anbetracht der zunehmenden Politikverdrossenheit und dem mangelnden Interesse an politischen Vorgängen in der gerade jungen Bevölkerung stellt die Fraktionsgemeinschaft, bestehend aus Freien Wählern, Unabhängigen Bürgern und der Liste BürgerBeteilungungsHaushalt den Antrag, gemäß § 41a GemO einen Jugendgemeinderat einzurichten und zeitnah die dafür notwendigen Wahlen abzuhalten sowie die für das Gremium notwendige Geschäftsordnung zu erarbeiten.

Unter dem Motto


„Bürger macht Politik ... und informiert Euch"

fand am 21. Juli 2009 im Gasthaus Stadt Pforzheim (Bären) die letzte öffentliche Sitzung der Unabhängigen Bürger für Pforzheim vor der Sommerpause statt, die erstmals nicht ausschließlich kommunalen Fragestellungen, sondern einem allgemeinen politischen Thema gewidmet war.

Als Referent des Abends war Herbert Ludwig, Pforzheim, eingeladen, der vor höchst interessierten Zuhörern einen Vortrag zum Thema „Der in Karlsruhe entschärfte EU-Vertrag von Lissabon" hielt.

Die Unabhängigen Bürger wollen das von Kunstmäzen Werner Wild gestiftete und derzeit probeweise in Brötzingen aufgestellte Tassotti-Kunstwerk für die Stadt Pforzheim erhalten.

In einem Schreiben an die Oberbürgermeisterin fordert Stadtrat Dr. Grimmer Frau Augenstein auf, sich dafür einzusetzen, dass dieses Kunstwerk in Brötzingen verbleiben kann. In seiner gegenständlichen Gestaltung passe es genau in diese historisch-gemütliche Umgebung und bilde überdies einen hervorragenden Bezug zu dem dort ausgestellten Original-Frahrzeug.