Die Unabhängigen Bürger wollen das von Kunstmäzen Werner Wild gestiftete und derzeit probeweise in Brötzingen aufgestellte Tassotti-Kunstwerk für die Stadt Pforzheim erhalten.

In einem Schreiben an die Oberbürgermeisterin fordert Stadtrat Dr. Grimmer Frau Augenstein auf, sich dafür einzusetzen, dass dieses Kunstwerk in Brötzingen verbleiben kann. In seiner gegenständlichen Gestaltung passe es genau in diese historisch-gemütliche Umgebung und bilde überdies einen hervorragenden Bezug zu dem dort ausgestellten Original-Frahrzeug.

Ziele bis zur Landtagswahl 2011

Kurzfristig muss der städtische Haushalt stabilisiert werden, was aber nicht auf Kosten der Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Stadt gehen darf. Es sind Maßnahmen einzuleiten, die Pforzheim aus dem wirtschaftlichen Tief holen, beispielsweise auch durch ein mit den Wirtschaftsverbänden abgestimmtes Entwicklungskonzept. Pforzheim muss die Arbeitslosigkeit abbauen und darf nicht Schlusslicht in der Statistik von Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskraft bleiben. Das muss sofort in Angriff genommen werden, damit bereits auf mittlere Sicht Wirkungen spürbar werden.

Ab sofort soll nach unseren Vorstellungen die Bürgerbeteiligung intensiviert werden, wofür es mit Sicherheit bereits in den nächsten zwei Jahren Gelegenheit in Form weitreichender Entscheidungen geben wird.

Kandidatenvorstellung der Unabhängigen Bürger

In Eutingen soll man gerne leben

Die Unabhängigen Bürger luden die Eutinger Bürgerinnen und Bürger zu einer Vorstellung der UB-Kandidatinnen und -Kandidaten ins Gasthaus „Stadt Pforzheim" in Eutingen ein. Nachdem die Unabhängigen Bürger erstmals für den dortigen Ortschaftsrat antreten, standen die persönliche Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten und das Eutinger UB-Programm im Vordergrund. Die Stadträte Dr. Bernd Grimmer und Bernd Zilly stellten zunächst das Programm und die anwesenden Bewerber auf der Gemeinderatsliste in Pforzheim vor, während sich die 13 Bewerber auf der UB-Liste von Eutingen, welche für die Ortschaftsratswahl antreten, selbst vorstellten.

Zu seiner Kandidatur auf der FW-Europa-Liste zur Europawahl am 07. Juni gab der Vorsitzende der Unabhängigen Bürger, Dr. Bernd Grimmer, folgende Erklärung ab:

Eine bürgernahe Politik vor Ort wird immer mehr eingeengt durch Landes-, Bundes- und neuerdings zunehmend auch EU-Regelungen. Deshalb liegt es auch für nicht über Parteistrukturen verfügende Kommunalpolitiker nahe, die passive Rolle zu verlassen und den Versuch zu machen, auch dort mitzubestimmen, wo „die Musik komponiert wird" (wie man in Brüssel gerne sagt), die auf nationaler und regionaler Ebene gespielt werden muss. Dies haben die Freien Wähler in Bayern erkannt und mit einem Einzug in den Landtag mit über zehn Prozent der Stimmen für diese Ebene erfolgreich umgesetzt. Der Antritt zur Europawahl ist der konsequente zweite Schritt, zumal dieser nach dem Wahlgesetz noch keine Parteistrukturen erfordert.

Wir setzten uns dafür ein, dass eine bessere Bürgerbeteiligung erfolgt und dass Bürgerentscheide bei wichtigen kommunalpolitischen Themen stattfinden. Der Bürgerwille und die Abwägung der Interessen der Bürger sollten nach unserer Überzeugung auch im Gemeinderat mehr zur Geltung kommen.
Unabhängige Positionen, fernab von Parteimeinungen, sollen die Kommunalpolitik bestimmen und die Sachlichkeit im Vordergrund stehen. Dazu praktizieren wir seit vielen Jahren das Gespräch und den Austausch mit Bürgermeinungen in
öffentlicher Diskussion. Dabei werden alle wichtigen öffentlichen Beilagen und Belange mit interessierten Bürgern beraten.