„Die Ausstattung mehrerer Pforzheimer Sporthallen mit Turngeräten ist mangelhaft." Dies erfuhren die Stadträte der Fraktionsgemeinschaft UB/LBBH bei einem Gespräch mit Mitgliedern des Sportkreises. Die Stadt Pforzheim kann sich über eine vielfältige Vereinslandschaft freuen. Doch jeder der auf eine Sporthalle angewiesene Verein stellt unterschiedliche Ansprüche an deren Ausstattung.
Aus diesem Grund stellte die Fraktionsgemeinschaft einen Antrag, zu prüfen, in welchen Sporthallen Ausrüstungsgegenstände fehlen, und diese dann baldmöglichst zu beschaffen. Nur so könne das Fortbestehen der Pforzheimer Turn- und Sportvereine gesichert werden.

Im Frühjahr wurde bei einem Lokaltermin vor der Eutinger Schule, bei dem u.a. Herr Oberbürgermeister Hager und Frau Bürgermeisterin Müller anwesend waren, den Müttern und Mitgliedern der Elterninitiative „ein Hort für Eutingen zugesagt, dass sofort nach Ende der Sommerferien mit dem Bau des Kindergartens vor der Eutinger Schule begonnen würde, welcher in Modulbauweise gebaut und zum Schuljahr 2016/2017 in Betrieb gehen könne.
Nun teilte Herr Bürgermeister Uhlig bei seinem Besuch im Ortschaftsrat Eutingen mit, er wolle erst aus der Presse von diesen Plänen erfahren haben, weshalb auch nach seiner Aussage noch keine Pläne vorlägen und sich der Baubeginn um bis zu zwei Jahre verzögere.
Bürgermeisterin Müller reagierte darauf mit der Aussage, dass sowohl Gelder im Haushalt eingestellt seien als auch Pläne vorlägen.
Dieser Mangel an Kommunikation zwischen den Dezernaten ist doch sehr überraschend. Die Eutinger Ortschaftsratsfraktion der Unabhängigen Bürger mit den Stadträten Zilly und Goßweiler (UB) und Stadtrat Bruch (LBBH) forderten daher bei Herrn Oberbürgermeister Hager Auskunft darüber, wie dies geschehen konnte und bestehen nachdrücklich auf den Eltern zugesagten Baubeginn.

Pressemitteilung vom 15.09.2015

Die Stadträte unserer Fraktion waren überrascht, dass tatsächlich von einem Verkehrsersteller ein Antrag gestellt wurde, bei dem eine Maßnahme, die vorher ca. ein Viertel an Zuschüssen benötigte, nun zuschussfrei durchgeführt werden könnte.

Vor über zehn Jahren wurde ein Modell mit privater Beteiligung in die Wege geleitet, das schon damals von den Stadträten der Unabhängigen Bürger und der Liste BürgerBeteiligungsHaushalt vehement abgelehnt wurde und auch in allen diesbezüglichen Abstimmungen danach, bis heute, abgelehnt wurde. Auch zuletzt in der letzten Gemeinderatssitzung vor den Sommerferien, wo es um das Budgetierung-Modell ging, haben wir gegen die Beteiligung Privater gestimmt.
Dass diese Haltung richtig ist, ist klar zu erkennen: Andere Städte, die das Experiment der Teilprivatisierung nicht angestrebt haben, verfügen auch heute noch über gesicherte städtische betriebene Verkehrsbetriebe.
Sollte das Regierungspräsidium zu der Entscheidung kommen, dass der Antragsteller einen nicht auskömmlichen Antrag gestellt und alle Rechtsmittel ausgeschöpft hat, werden wir uns erneut dafür einsetzen, dass der Stadtverkehr wie früher zu einhundert Prozent in städtische Hand kommt.

Am vergangenen Dienstag trafen sich die Unabhängigen Bürger für Pforzheim zu Ihrem regelmäßigen Beirat mit Bürgerbeteiligung um im Vorfeld der anstehenden Gemeinderatssitzung wichtige Themen zu beraten. Ein zentraler Punkt war hier die bevorstehende Errichtung dreier Sammelunterkünfte für Asylbewerber. Kritisch wurde angemerkt, dass über die Standorte in Dreierpaketen und nicht wie ursprünglich einzeln abgestimmt werden soll. Dies erschwere eine kritische Diskussion deutlich. Auch ist es nicht hinnehmbar, dass als Gegenfinanzierung bereits geplante Projekte, u.a. die Sanierung der Enzstraße in Eutingen beschnitten werden sollen.

Nicht erst seit der Fertigstellung des misslungenen Boulevard-Provisoriums in der Zerrennerstraße spricht sich die UB/LBBH Gemeinderatsfraktion gegen die ihrer Meinung nach sinnlosen Bauvorhaben im Zusammenhang mit der Innenstadtentwicklung aus, die sich durch nicht nachvollziehbare Planung und Ausführung auszeichnen. Bedauerlicherweise musste erst das unsägliche Provisorium ans Tageslicht treten, bis auch weiteren Verantwortlichen die Ineffektivität offenbar wurde. Um einen erfolgreichen Rückbau einer so wichtigen Verkehrsader wie der Zerrennerstraße zu gewährleisten, muss sichergestellt werden, dass andere Trassen wie der Innenstadtring den anfallenden Verkehr gut aufnehmen können. Dies ist bedauerlicherweise nicht an allen Stellen gegeben.
Besonders ärgerlich ist für die Fraktion die einhergehende sinnlose Belastung der Stadtkasse; in besagtem Fall eine Summe von etwa 350.000€. Unserer Meinung nach lässt die jetzige Finanzlage derartig sinnlose Bauvorhaben, die in absehbarer Zeit durch neue ersetzt werden sollen, trotz unverhofftem Geldsegen nicht zu. Die Fraktion setzt sich jetzt und auch weiterhin dafür ein, dass derartige Steuergeldverschwendungen vermieden werden.